Für Betriebe Für Privatpersonen KI-Wissen Was ich anbiete Wie ich unterrichte Was ich gebaut habe KI-Termin anfragen

KI im Arbeitsalltag

KI, die am Montag noch benutzt wird.

Der übliche KI-Kurs endet mit Verständnis. Verständnis hält ungefähr zehn Tage, danach ist die Software wieder ein Chatfenster. Ich baue das anders herum auf: Am Ende eines Tages liegt etwas Fertiges auf deinem eigenen Gerät. Eine echte Aufgabe aus deiner Arbeit, vollständig erledigt, in einer Umgebung, die du danach ohne mich weiter benutzt.

Für Betriebe, für einzelne Personen und für Bildungsträger. Inhalt und Umfang werden vorher abgestimmt, der Preis steht vor dem Termin fest. Die drei Wege

Der Satz, den ich am häufigsten höre

Wir haben inzwischen alle so ein KI-Konto. Abgenommen hat es uns noch nichts.

Das liegt selten an den Leuten und fast nie am Werkzeug. Es liegt daran, dass die KI im Browser sitzt und die Arbeit auf der Festplatte liegt. Solange jemand die Frage hineinkopiert und die Antwort wieder herauskopiert, bleibt es ein besseres Nachschlagewerk. Interessant wird es erst, wenn das Werkzeug an die eigenen Dateien darf: lesen, umbenennen, sortieren, eine Tabelle daraus machen, ein Dokument schreiben. Jeder Schritt sichtbar, jeder Schritt widerrufbar. Genau das ist der Teil, den ich zeige.

Was ich anbiete

Drei Wege, je nachdem wo du stehst

Die drei hängen zusammen, aber sie starten an verschiedenen Punkten. Wer noch gar nicht angefangen hat, beginnt beim Workshop. Wer schon arbeitet und nicht weiterkommt, braucht meistens eine Entscheidung und kein Training. Und wer mit Unterlagen arbeitet, die das Haus nicht verlassen dürfen, landet früher oder später bei der dritten Frage.

01Workshops

Maßgeschneiderte Workshops zum Thema KI, für Betriebe und für einzelne Personen. Es gibt keinen Standardfolien-Satz, den ich abspiele. Ich frage vorher, womit ihr tatsächlich den Tag verbringt, und baue den Tag um diese Arbeit herum. Kein Vorwissen nötig, keine Programmierkenntnisse.

Typisch: Ein Arbeitstag, an dem KI aufhört, ein Chatfenster zu sein: erst eine geführte Aufgabe an gestellten Beispieldaten, dann dasselbe Muster an den eigenen echten Dateien, mit Einzelbetreuung im Raum. Dazu der Aufbaukurs für die eine Person im Betrieb, die es danach den anderen zeigt. In-house für ein ganzes Team oder als offener Termin mit wenigen Plätzen.

02Beratung zu Anbieter und Arbeitsweise

Welches Werkzeug, welcher Anbieter, und vor allem: für welche Aufgabe zahlt sich das aus und für welche nicht. Ich verkaufe keine Lizenzen und verdiene an keinem Abschluss mit. Deshalb ist „dafür brauchst du keine KI" eine Antwort, die ich geben kann.

Typisch: Drei Abos im Haus, niemand weiß, welches wofür. Die Frage, welche Unterlage ein externer Dienst überhaupt sehen darf, und wie man das zu einer Regel macht, die auch Kolleginnen und Kollegen anwenden können. Ein Ablauf, der so gebaut wird, dass ein Fehler der KI auffällt, bevor er in der Buchhaltung landet. Die Einschätzung, ob sich eine Aufgabe für KI überhaupt eignet.

03Lokale KI

KI, die auf einem Gerät bei dir läuft, ohne dass Daten das Haus verlassen. Ich betreibe das seit 2024 selbst und habe ausprobiert, was auf vorhandener Hardware wirklich brauchbar arbeitet. Das ist die Voraussetzung, um ohne Rechenzentrum eine ehrliche Antwort zu geben, statt eine Broschüre vorzulesen.

Typisch: Was läuft auf der Hardware, die schon da steht, und wie viel Qualität kostet das gegenüber einem großen Dienst. Welche Aufgabe bleibt lokal, welche darf raus. KI als verlässlicher Schritt in einem automatisierten Ablauf, statt als Spielerei nebenher.

Wie ich unterrichte

Vier Regeln, an die du mich halten kannst.

Das sind keine Werbeversprechen, sondern die Punkte, an denen KI-Schulungen normalerweise scheitern. Ich habe seit 2017 Software-Einführungen für gemischte Gruppen gehalten, vor Ort und remote, meistens mit Leuten, die nicht aus eigenem Antrieb im Raum saßen. Daher kommen diese Regeln.

  1. Am Ende existiert etwas Fertiges

    Kein guter Vorsatz, sondern ein Ergebnis: eine laufende Umgebung auf dem eigenen Gerät und mindestens eine echte Aufgabe, die im Raum vollständig erledigt wurde. Ein Tag zählt für mich nicht, wenn zwei Wochen später niemand das Werkzeug wieder geöffnet hat.

  2. Geübt wird an den eigenen Unterlagen

    Beispieldaten haben genau eine Aufgabe: den ersten Durchgang zu tragen, solange noch etwas schiefgehen kann. Danach arbeitet jede und jeder an echten eigenen Dateien. Was im Raum nicht funktioniert, funktioniert zuhause erst recht nicht.

  3. Grenzen gehören in den Kurs

    Ich zeige auch, woran KI scheitert, und wie man einen Ablauf so baut, dass ein Fehler auffällt, bevor er Schaden anrichtet. Dazu gehört die Regel, welche Unterlage ein externer Dienst überhaupt sehen darf.

  4. Niemand wird zum Entwickler

    Büroarbeitende sollen das Werkzeug benutzen, mit dem Entwickler arbeiten, weil es das einzige ist, das den Schritt vom Vorschlag zur erledigten Arbeit geht. Programmieren lernen muss dafür niemand.

Wie ein Workshop abläuft

Drei Schritte

Die Zeit im Raum ist regelmäßig der kleinere Teil der Arbeit. Vorbereitung auf den konkreten Betrieb und das Nachfassen danach gehören dazu, sonst bleibt es ein netter Tag ohne Folgen.

Vorgespräch und Einrichtung

Ich frage vorher, womit ihr arbeitet, welche Dateien im Spiel sind und was auf den Geräten erlaubt ist. Dazu ein kurzer Einrichtungstermin aus der Ferne, damit am Tag selbst niemand eine Stunde mit Installieren verliert.

Der Tag

Wie das Werkzeug denkt und wie man es zurücknimmt. Eine geführte Aufgabe an gestellten Daten. Dasselbe Muster an den eigenen Dateien mit Einzelbetreuung. Das eigene Gerüst befüllen. Zum Schluss die Regel, welche Unterlage das Haus verlassen darf, und eine Vorführung, wie KI ganz ohne Internet auf einem eigenen Gerät arbeitet.

Nachfassen

Ein Gespräch rund zwei Wochen später. Nicht um zu fragen, ob es gefallen hat, sondern ob das Setup seither noch einmal benutzt wurde. Das ist die einzige Zahl, die über einen Kurs wirklich etwas aussagt.

Woher das kommt

Was ich selbst mit KI gebaut habe

Ich arbeite seit 2024 täglich mit KI und betreibe sie auch auf eigener Hardware. Was ich in einem Workshop zeige, habe ich vorher selbst gebaut und benutze es weiter. Jedes dieser Projekte lässt sich in einem Gespräch am Bildschirm vorführen.

Lokale KI-Umgebung, seit Oktober 2024

Eine Umgebung, in der KI vollständig auf eigener Hardware läuft, ohne Verbindung nach draußen. Ausprobiert, was eine vorhandene Grafikkarte trägt, Oberfläche für den Alltagsgebrauch aufgesetzt, Anpassungen erprobt. Gebaut mit Ollama, LM Studio, llama.cpp und Unsloth. Daraus kommt die belastbare Aussage, was auf welcher Hardware brauchbar arbeitet und was nicht.

Rechnungsleser für die eigene Buchhaltung, seit Juli 2026

Liest Eingangsrechnungen, prüft sie gegen das österreichische Steuerrecht, archiviert die Originale und gibt die Tabelle aus, mit der die Steuerberatung arbeitet. Der Entwurf trennt zwei Dinge, die sonst vermischt werden: Die KI schreibt ab, das Programm rechnet nach. Was nicht aufgeht, sperrt den Beleg, bis ein Mensch ihn gesehen hat. Rund 2.900 Zeilen in 17 Modulen, 116 Tests grün, etwa 21 Sekunden pro Rechnung, und kein Beleg verlässt den Rechner.

Automatisierte Abläufe mit eigener KI, seit Jänner 2025

Eine Automatisierungsumgebung auf eigenem Server: Nachrichten werden abgeholt, von der eigenen KI ausgewertet und einsortiert, nach festgelegter Logik abgelegt, und je nach Ergebnis geht eine Benachrichtigung raus. KI als verlässlicher Schritt in einem Ablauf, der vorher und nachher stabil ist. Gebaut mit n8n und Webhooks.

Eine Wissensbasis, in der KI ohne Rückfragen arbeitet

Das eigene Unternehmen so dokumentiert, dass ein Mensch oder eine KI es übernehmen kann: ein Glossar, das jeden zentralen Begriff festlegt, Entscheidungsdokumente mit Begründung und verworfenen Alternativen, standardisierte Abläufe und Arbeitsanweisungen für KI-Agenten. Rund 170 Dateien. Eine fremde KI erzeugt daraus ohne Vorwissen einen Text im richtigen Vokabular.

Für Bildungsträger und Institute

Auch als Trainer

Ich arbeite mit Bildungsträgern zusammen und halte Kurse zum Thema KI. Erwachsenenbildung mache ich seit 2017, vor Ort und online. Zuschnitt und Umfang stimme ich mit dem Träger ab.

Als Bildungsträger anfragen

Wo ich Nein sage

Was ich nicht anbiete

  • Keine Zertifikate und keine Abschlüsse. Ich bin kein akkreditierter Bildungsträger. Wer ein Zeugnis braucht, ist bei einem Institut richtig, und ich sage das gleich.
  • Keine Rechtsberatung. Ob eine bestimmte Verarbeitung erlaubt ist, beurteilen Juristinnen und Juristen. Ich baue die Abläufe so, dass die Entscheidung überhaupt möglich wird, und sage dazu, wo ich an meine Grenze komme.
  • Kein „KI macht das schon". Für viele Aufgaben ist KI das falsche Werkzeug, und für manche ist es schlicht zu teuer. Das sage ich vorher, nicht nach dem verkauften Tag.
  • Keine eigene KI von Grund auf bauen. Bestehende einrichten, anpassen und vergleichen ja, eine neue entwickeln nein. Dafür braucht es andere Leute und andere Rechenzentren.

Und wenn sich herausstellt, dass ein Workshop bei dir gerade nicht das richtige Mittel ist, sage ich das im Vorgespräch. Dann kostet es nichts.

Häufige Fragen

Was Leute vorher wissen wollen

Brauche ich Vorwissen?

Nein. Kein Vorwissen, keine Programmierkenntnisse. Was du brauchst, ist ein eigenes Notebook, auf dem du etwas installieren darfst, und die Bereitschaft, mit echten eigenen Dateien zu arbeiten.

Mit welchen Werkzeugen wird gearbeitet?

Hauptwerkzeug ist eine Entwicklungsumgebung mit KI-Anbindung, also ein externer, in den USA gehosteter Dienst. Das benenne ich offen, statt es zu umschiffen. Der Grund: KI, die auf einem gewöhnlichen Bürolaptop läuft, arbeitet noch zu unzuverlässig, sobald sie selbst Dateien anfassen soll. Deshalb gehört die Entscheidungsregel, welche Datei überhaupt rausgehen darf, fix zum Tag dazu.

Geht das auch ohne Cloud?

Für viele Aufgaben ja, und ich führe das auch vor. Für andere kostet es spürbar Qualität. Welche das sind, sage ich dir anhand der Hardware, die bei dir tatsächlich steht, und nicht anhand einer Broschüre.

Was kostet das?

Workshops rechne ich als Pauschale ab, weil Vorbereitung, Tag und Nachbereitung zusammengehören. Die Zahl nenne ich nach dem Vorgespräch, wenn klar ist, worum es geht, und bevor etwas fixiert wird. Beratung zu Anbietern und zu lokaler KI läuft nach Aufwand.

Vor Ort oder online?

Beides. Vor Ort in Wien und Umgebung, online für alles, was keine Hände am Gerät braucht. Bei der ersten Einrichtung ist ein Raum mit allen darin klar im Vorteil.

Wir sind nur zu zweit, lohnt sich das?

Ja. Die kleinen Betriebe haben oft den größeren Nutzen, weil dort niemand sitzt, der sich das hauptberuflich ansehen könnte. Einzelne Personen kommen zu einem offenen Termin, ganze Teams bekommen einen eigenen.

Schreib mir, woran du gerade hängst.

Ein paar Sätze genügen: womit ihr arbeitet, was ihr mit KI schon probiert habt und was dabei nicht weitergegangen ist. Ich melde mich mit einer Einschätzung, welcher der drei Wege passt, und was er kostet. Ich sage auch, wenn gerade keiner davon passt.